Seile

Das Seil ist das Kernelement in Deiner Sicherungskette, denn davon hängt buchstäblich alles ab. Gute Seile sollten extrem strapazierfähig, reiß- und verschleißfest sein. Moderne Seilfasern und Herstellungstechniken bieten heutzutage ein Höchstmaß an Sicherheit.

Bei Deiner Wahl solltest Du den Einsatzbereich, technische Anforderungen und die Handhabung der Seile beachten. Seile werden nach dynamischen und statischen Typen unterschieden.

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Dynamische Seile und ihre Normen

Dynamische Seile haben ein hohes Energieaufnahmevermögen durch kontrollierte Elastizität. Sie eignen sich daher zum Klettern und Halten von Stürzen. Es gibt Einfachseile (Ø 9 bis 11 mm), Halbseile (Ø 8 bis 9 mm) und Zwillingsseile (Ø 7 bis 8 mm).

Die Norm EN 892 schreibt für dynamische Seile folgende 3 Hauptanforderungen vor:

  • Sie müssen einem Sturzfaktor 1,75 standhalten.
  • Der Fangstoß bei der Normprüfung darf für Einfach- und Zwillingsseile nicht über 1200 daN liegen, für Halbseile nicht über 800 daN (ca. 800 kg).
  • Die maximal zulässige Dehnung beim ersten Normsturz beträgt 40%.

Statische Seile und ihre Normen

Statische Seile sind Kernmantelseile mit geringer Dehnung und werden zum Ablassen, Aufziehen, Halten, Abseilen von Personen und Gegenständen verwendet.

Die Norm EN 1891 definiert die Anforderungen an statische Seile und unterscheidet zwischen zwei Typen:

  • Typ A (Ø 10 bis 16 mm) werden als Sicherheitsseile bei Höhenarbeiten (in Verbindung mit entsprechenden Geräten) und als Rettungsseile verwendet. Die statische Belastbarkeit des Seils liegt bei 22 kN.
  • Typ B sind Seile mit kleinerem Durchmesser und geringerer Festigkeit als Typ A. Sie werden meist in Verbindung mit speziell entwickelten Abseilgeräten nach EN 341 verwendet und müssen eine geringere statische Belastbarkeit von 18 kN erfüllen.

Beide Statik-Seiltypen müssen einem Sturzfaktor 0,3 standhalten. Der Fangstoß darf 6 kN nicht überschreiten und die maximale Seildehnung bei 150 kg sollte bei 5% liegen.

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